Kategorie: Gedanken (Seite 1 von 2)

Momentaufnahme: An manchen Tagen wünsche ich, ich wär mein Hund

Wir haben keinen Hund, aber falls Liedermacherfans unter meinen Lesern sind, werden diese jetzt wissend nicken. Für die ganz jungen Eltern unter euch: „Liedermacher“ ist der Oldschool-Begriff für Singer-Songwriter und bezeichnet deutsche Singer-Songwriter der Nachkriegsgeneration. Reinhard Mey ist einer der Bekanntesten dieses Genres und meine Mum, also Mini’s Oma väterlicherseits, ist ein großer Fan von ihm. Daher kenne ich einige seiner Lieder und der Mann kann nunmal auf eine perfekte Art und Weise den alltäglichen Wahnsinn des Lebens in Liedzeilen destillieren, wie nicht viele andere. „An manchen Tagen wünsche ich, ich wär mein Hund“ ist ein Lied über Tage, die einfach von Anfang an im Arsch sind. Mey drückt es subtiler aus, aber auf subtil ist heute geschissen. Wer jetzt nach diesen letzten zwei Sätzen denkt „Der flucht aber viel“, der hätte unsere kleine Irrenanstalt hier mal durch den Tag begleiten sollen. Da war auch nichts subtil. Außer dem Glücksgefühl vielleicht. Zwar sind wir natürlich selbst an Tagen wie dem heutigen glücklich, eine Familie zu sein. Ich bin glücklich, meine Frau meine Frau nennen zu dürfen, ich bin glücklich, Mini meine Tochter nennen zu dürfen und ich bin mir sicher, es geht den beiden umgekehrt sowie gegenseitig genauso.

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Das Leben der Anderen

Echtes Familienleben VS Social Media Familienleben

„Liebe Gruppe, habt ihr Tipps, damit mein Kind eher durchschläft? Ich kann nicht mehr!“ Aha… Eure Kinder schlafen also von selbst schon seit dem sechsten Monat durch? Wie, deines bringt dir schon seit dem Vierten Monat Frühstück ans Bett? Danke für nichts.

Mann, hab ich der Kleinen heute eine schöne Frühstücksbox gepackt! Trauben, Knabberzeug, Frischkäsebrot, Gurke. Huch, ihr ja auch: selbstgebackener Dinkelmuffin, selbstgemachte, vegane Weingummis, karmagereinigtes Bio-Obst. Garniert mit einem Seitenhieb gegen Fruchtquetschies. Na logisch.

Familienselfie-Time! Neeee lass mal, die Bilder sind alle nix, ich seh kacke aus und überhaupt, wer will denn das sehen? Ach, kuck mal da: Dieser Papa hat das schlafende Päckchen auf der Brust liegen, Mama kuschelt sich an die beiden, keiner hat Stress, keiner nen Fleck auf dem Hemd, keiner schwitzt und die Sonne scheint durchs Wohnzimmerfenster. Oder hier: Eine halbe Brust, jugendfrei gemacht duch den Hinterkopf des daran nuckelnden Babys. Schönen Filter ausgewählt, Hashtag Mutterglück und die Bildunterschrift sagt irgendwas von unendlicher Liebe und größtem Glück. Natürlich, denn wer hat schon Schmerzen oder ist gar dem Schlafentzugswahnsinn nahe.

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Rückblick auf zwei Monate Elternzeit

Vater und Tochter am Meer

Karate-Küken übt den „Kranich-Style“ und macht seinen Meister stolz.

Ich habe das ganz schön gefeiert, als die imaginäre Kirchturmuhr an meinem letzten Arbeitstag vor der Elternzeit 18 Uhr geschlagen hat. Die Aussicht auf volle zwei Monate Urlaub macht schon Laune. Ich nenne es hier absichtlich „Urlaub“, denn arbeitsfreie Zeit, die man mit der Familie verbringt, ist auf jeden Fall eine Art von Urlaub. Wenn auch nicht unbedingt die Art, wo man lange schläft und Müßiggang betreibt und sich körperlich grunderholt. Zudem waren wir zwei Wochen tatsächlich in Urlaub. Für den gilt allerdings auch das aus dem Satz davor. So eine Elternzeit kann harte Arbeit sein, egal wo man sich aufhält. Aber eben schöne harte Arbeit. Der Fairness halber sei noch erwähnt, dass ich nicht zwei Monate lang mit Mini auf mich allein gestellt war, denn für sechs Wochen haben sich unsere Elternzeiten überschnitten.

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Mini hat Lungenentzündung – willkommen im Ausnahmezustand

Ich sags euch, Eltern sein ist mein härtester Job bisher. Woanders lernste einmal dein Handwerk und dann weißte mehr oder weniger wie es funktioniert. Aber so ein Kind hat regelmäßig etwas vollkommen Neues parat, was einen vor unbekannte Herausforderungen stellt. Jüngstes Beispiel: Ein Ausnahmezustand namens Lungenentzündung, verbunden mit acht Tagen Krankenhaus. Vier Nächte war Mum bei ihr, vier Nächte ich. Das Kind an Kabeln und Schläuchen, Körperfunktionen auf dem Monitor, Eltern auf dem beschissensten Gästebett aller Zeiten, Angst, Schlafmangel. Aber der Reihe nach.

Wie man eine normale Erkältung gemeinsam übersteht wussten wir ja schon. So eine hatte Mini vor drei Wochen mal wieder erwischt. Richtig auskuriert war die irgendwie nie, aber auch kaum noch da. Einige Tage später kam dann plötzlich die Bindehautentzündung in beiden Augen. Das war schonmal was Neues, aber nicht tragisch – auch wenn das Tropfen-in-die-Augen-Tropfen jedes Mal eine an Tragik und Weltschmerz nicht zu überbietende Szene war. Wenn sie nur gewusst hätte, was danach alles auf sie zukommt.

Begleitet wurde die Angelegenheit von einem Auf und Ab an leichtem bis mittlerem Fieber, leichter Mattigkeit und schlechtem Ess- und Trinkverhalten. Wir haben das darauf geschoben, dass sie wahrscheinlich Halsweh hat und keinen Bock zu schlucken – das kannten wir schon. Überhaupt ist man ja bei Krankheit gerne mal etwas apettitloser. Außerdem muss man sich ja nicht gleich die größten Sorgen machen. So ein Baby ist schließlich auch nur ein Mensch.

Die Augen waren innerhalb 24 Stunden wieder okay und wir dachten schon, sie hat jetzt alles mal wieder überstanden. Auch wenn das Fieber nicht ganz verschwinden wollte. Sie war an jenem Mittwoch Nachmittag noch so gut drauf, dass wir zuerst einmal nicht Böses vermuteten, als Richtung Spätnachmittag plötzlich alles schlechter wurde. Weiterlesen

1 Jahr „We are Family“ – Mini, Mum und Dad feiern Zwölfmonatiges

Is schon soweit? Jetzt schon ein Jahr rum? Kinners und ich hab noch gar nichts vorbereitet. Mum natürlich schon. Die hat für Mini Geschenke gekauft, liebevoll verpackt (damit Mini das damit tun kann, was sie am liebsten tut), einen Geburtstagskuchen gebacken, eine Karte geschrieben und das Esszimmer auch ein wenig dekoriert. Was man halt so macht, damit Mini ihren allerersten Geburtstag (zumindest den ersten ohne Geburt) in wunderschöner Erinnerung behält. Und ich… ich hab noch nicht einmal einen lausigen Blogartikel für sie. Also sitze ich hier am Vorabend der Jubiläumssause und denke über die vergangenen zwölf Lebensmonate unserer kleinen Pupsfrikadelle nach.

Aus einem hilflosen, winzigen, stillen Würmchen ist eine hilflose, stramme, ziemlich laute Randalefee geworden. In regelmäßigen Abständen haben wir uns über eine neue Fähigkeit oder Weiterentwicklung gefreut. Je älter sie wurde, desto häufiger gab es solche Anlässe. Der erste Meilenstein war die Gewichtszunahme nach schwierigen ersten Wochen. Dann hat sie irgendwann plötzlich das erste willkürliche Lächeln gezeigt, was noch viel schöner war, als das süße Engelslächeln über das wir uns jedes Mal gefreut haben. Ich erinnere mich auch noch genau an den Moment, in dem es mir durch zum-Affen-machen am Wickeltisch gelang, ihr das erste richtige Kinderlachen zu entlocken. Da kam Mum ins Zimmer gestürmt: „Wie süüüüß! Wie haste das denn gemacht?“ Tja, da zahlt sichs aus, dass ich früher schon ein Klassenclown war.

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Mit Mini allein zuhaus: Mum’s Fazit nach 10 Monaten

Mum_LabelGar nicht mehr lange, und Mini macht das erste Jahr voll. Der April war der letzte von 10 Monaten, den wir zwei ganz alleine zusammen verbracht haben. Also das heißt im Alltag, wo Dad den ganzen Tag weg von zuhause ist. Ich habe beschlossen den Monat ganz intensiv zu genießen, denn ab Anfang Mai hat Dad bereits frei, bevor Mitte Mai seine zweimonatige Elternzeit beginnt. Den Mai haben wir noch komplett gemeinsam, da wird vor allem viel gereist: Besuche bei den Großeltern und die erste Flugreise im Familienverband steht an: nach Irland!  Ab Juni dann beginnt die Eingewöhnung im Kindergarten, welche Dad übernehmen wird. Gut so, denn ich wäre da wahrscheinlich mit zu vielen Emotionen dabei. Ab Mitte Juni werde ich dann zurück in die Arbeitswelt kehren. Dem schaue dem mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Ich freue mich darauf,  wieder mal „anders gefordert“ zu werden und auf Gespräche mit Leuten außerhalb der „Mum-Community“.

Natürlich bin ich auch ganz schön traurig, dass das Jahr so schnell vorbeigegangen ist. Mini und ich werden wohl nie wieder so eine intensive gemeinsame Zeit haben. Und soll sie tatsächlich schon in den Kindergarten? Sie ist doch noch so klein! Und werden sich die Erzieherinnen auch gut um sie kümmern? Und klappt es dort mit dem Essen und dem Schlafen? Die Sorgen einer Mutter, wenn sie plötzlich loslassen muss.

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Ein Zeitungsartikel über Elterngeld, ein fassungsloser Dad und seine ausführliche Antwort darauf

Am 15. März erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Meinungsartikel zum Thema Elternzeit und Elterngeld mit der Überschrift: Elterngeld ist kein staatlich gesponsertes Urlaubsgeld. Ihre These fasst die Autorin Kerstin Lottritz in der Einleitung zusammen:

„Viele junge Familien nutzen das Geld, um wochenlang zu reisen. Aber Urlaub auf Staatskosten ist unverschämt – und eine vertane Chance obendrein.“

Drei steile Behauptungen in zwei kurzen Sätzen und ein Dad-Blogger, der beim Lesen an dieser Stelle schon erhöhten Puls hatte. Also habe ich weitergelesen, denn auch wenn eine Überschrift erstmal nach hanebüchenem Blödsinn klingt, kann ja der Artikel immernoch gut sein. Eventuell kommen Argumente, an die man selbst nicht dachte, so dass die vermeintlich doofe These plötzlich überraschend logisch wirkt. Leider kam es nicht so. Je länger ich gelesen habe, desto fassungsloser wurde ich darüber, wie eine intelligente Frau, die selbst verheiratete Mutter ist – also genau weiß, wovon sie spricht – dermaßen falsche Behauptungen aufstellen kann.

Falls das jetzt etwas sehr drastisch klingt, sorry dafür. Ich meine es nicht böse, aber ich lass‘ das jetz so. Denn ich meine es so. Ich will gar nicht so tun, als hätte ich die Wahrheit für mich gepachtet. Auch auch meine Sichtweise ist infrage zu stellen. Aber ich habe beschlossen, eine kurze Antwort zu verfassen.

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6 1/2 Monate Mini, Mum und Dad – der Halbjahresrückblick 2016

Ein Jahresrückblick – und dann auch noch ein ganz normaler, ohne Blödsinn und Augenzwinkern – ist so ein Klischee, dass er sich eigentlich selbst verbietet. Doch dass er erst Tage nach Anbruch des Folgejahres erscheint macht ihn wiederum zu etwas Besonderem. So trägt er eindeutig meine Handschrift. Es wird übrigens kein streng chronologischer Rückblick, sondern eher ein wirres Rückblenden und Verlinken. Beginnen werde ich mal in der Gegenwart.
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Was der Wahlsieg eines Donald Trump mit Mini zu tun hat

Vorweg sei gesagt: Das hier wird kein weiteres Lamento über den Sieg von Donald Trump in der heutigen Präsidentschaftswahl in den USA. Es liegt mir fern, in den ohrenbetäubenden Chor der Empörung und der Schwarzmalerei einzustimmen, der heute Morgen alles Andere übertönt. Ebensowenig habe ich vor, hier meine persönliche Interpretation der US-Wahl und deren Be- oder Verurteilung auszuwalzen.

Es geht um Mini, die noch von nichts eine Ahnung, und noch ein ganzes Leben auf dieser Welt vor sich hat. Es geht auch um mich, der sich regelmäßig überlegt, wie er ihr als Vater später einmal die Welt erklären wird und wie er ihr kritisches Denken beibringt und gesunden Menschenverstand und Moral anerzieht.

Lektion 1 für Mini: Lass dich nicht von Stimmungen mitreißen.

Wäre sie bereits alt genug, würde ich ihr heute Morgen folgendes sagen: Mach Facebook und Twitter aus und halte dich ersteinmal aus all den Weltuntergangs-Gesprächen heraus.

Denn: Es ist für den Moment alles gesagt zum Thema Trump versus Clinton. Es ist sogar schon viel mehr als nötig gesagt worden, und das nicht erst seit gestern, sondern seit Langem schon. Die beiden Präsidentschaftskandidaten wurden in der Presse ausführlichst von allen Seiten beleuchtet, seziert, kommentiert und skandalisiert. In den sozialen Medien wurden sie exzessiv kommentiert, gehyped, gehasst und persifliert. Und ebenso das amerikanische Volk, das sich für einen der beiden entscheiden musste. Jeder, der sich für normaldenkend hält, postete und likete voller Entrüstung gegen die vermeintlich „dummen Amis“ und vergaß scheinbar, wie es derzeit in Europa zugeht: Zum Beispiel, dass das englische Volk gegen alle Vernunft für einen EU-Austritt stimmte und manche auch einfach, weil sie nicht genau wussten, worum es geht. Dass in Frankreich Marine LePen, die Vorsitzende der rechtradikalen Front National mit ein bisschen Pech die nächste Präsidentin werden könnte. Auch, dass Polen eine demokratiefeindliche Partei zur Regierung gewählt hat. Dass in Deutschland die AfD, die in ihrem Ton und Duktus exakt in die heuchlerische Anti-Establishment und unser-Land-muss-wieder-uns-gehören Fanfare bläst wie Donald Trump, immer stärker wird. Im gesamten „Westen“ herrscht eine Tendenz zur Irrationalität, die aus Ängsten und Frustration herrührt, genau wie in den USA. Im „Osten“ wird das größte Land der Erde regiert von einem rücksichtlosen Diktator mit beängstigendem Machthunger, dessen Volk unverändert zu großen Teilen in bitterer Armut lebt, ihn aber trotzdem glühend verehrt. Das soll heißen: Es ist nicht so, als ob erst ab heute nur auf der anderen Seite des Atlantik fragwürdige Dinge passieren.
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Seit 4 Monaten Dad – lächeln und winken

Die gute Nachricht: Mini entwickelt sich prächtig, macht uns viel Freude und hält sich – mit wenigen Ausnahmen – an ihren Tagesablauf. Das gibt Routine und Planbarkeit. Die schlechte Nachricht: Sie ist kein biologisches Wunder, das bereits mit vier Monaten durchschläft, stubenrein ist, Essen isst und sagt, was ihm fehlt. Sonst hätten Mum und Dad nämlich die Zeit, um Hobbies nachzugehen, Sport zu machen, zu bloggen, Rechnungen zu zahlen, Ablage zu machen, allgemein zu erledigen, was zu erledigen ist. Hätten. Wenn Mini für Mum kein Fulltime-Job inkl. Nachtdienst wäre. Und wenn Dads Arbeitstag nicht schon um halb sechs (plusminus eine halbe Stunde) mit Babybepuscheln beginnen würde, sodass nach dem Abendessen und ein wenig Hausarbeit der Beschluss fällt, alle Vorsätze in die Tonne zu treten und die Produktivität einzustellen, weil die Müdigkeit die stärkeren Argumente hat.

Wir haben alle Zeit der Welt – fürs Baby

So kommt es vor, dass wir schon vor zehn beginnen, uns bettfertig zu machen, dass Rechnungen bis zur „Letzten Mahnung“ ignoriert werden, weil der Computer abends einfach nicht mehr angeworfen wird und dass wochenlang noch nicht einmal ein Social Media Posting drin ist. Es kommt auch vor, dass wir es sehr vermissen, einfach mal spontan wegzugehen, frei zu sein, nicht alles nach Kinder(wagen)tauglichkeit und Fütterungsintervallen auszurichten. Einfach mal wieder lange wach bleiben, ohne den süßen Wecker im Hinterkopf, der uns gnadenlos für unser Lotterleben bestrafen wird. Und Sonntag morgens einfach mal wieder auspennen. Aber selbst wenn einer das mal darf, triffts halt den Anderen. Und dann hat der Eine dann doch irgendwie ein schlechtes Gewissen und kann das nicht genießen.

Vor kurzem, an einem Samstag Abend, als ich um kurz nach sieben, nachdem Mini erfolgreich ins Träumeland abgeschoben worden war, mit einem Bier auf den Balkonstuhl gesunken bin, sagte ich zu Mum „Endlich Feierabend!“ Da fiel mir auf, dass es tatsächlich nur noch Tage gibt, an denen man nicht ins Büro muss, aber keine wirklich freien mehr.

Und wehe man glaubt, weil die Großeltern zu Besuch sind und abends auf Mini aufpassen, könnten wir beide mal wieder ungehemmt ausgehen und mit allen Lampen an nach Hause kommen. Die Nacht- und Frühschicht wird einem trotzdem nicht abgenommen. Ganz egal, wie nah man sich dem Tode fühlt, wenn man nach eineinhalb Stunden komatösem Schlaf um drei Uhr mit hämmerndem Schädel an der Küchenzeile lehnt und die Babymilch erwärmt. Ein hungriges Baby ist sozusagen stärker als der Tod.
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