Kategorie: Off-Topic (Seite 1 von 2)

Nachsitzen mit Strafarbeit: Flüge vergleichen

Heute gehen wir seit langem mal wieder komplett Offtopic. Ich muss mich mal eben konstruktiv aufregen. Wie ihr aus meinem letzten Artikel wisst, habe ich mich gerade intensiv mit dem Thema Familienurlaub auseinandergesetzt. Was mich dieses Mal wirklich den letzten Nerv gekostet hat, war die Flugsuche. Ich spoilere mal den Teil II meiner „Familienurlaub 2018“-Serie: Es geht darum, von Hamburg nach Südfrankreich zu fliegen. Was als Direktflug anscheinend nur mit easyjet möglich ist, an nicht allen Wochenentagen und zu teilweise beschissenen Zeiten. Wir leben tatsächlich in Hör- und Sichtweite eines Großstadtflughafens, der den gesamten französischen Süden nur mit dieser einen Verbindung als Direktverbindung bedient. Die Suche nach in Sachen Flugzeiten und Reisedauer halbwegs familienfreundlichen Alternativen führte mich zu den großen Markenfluglinien, bei denen das Ticket gern mal so viel kostet wie ein Flugzeug. Es war eine echte Strafarbeit. Hätte mir ne Sauerstoffmaske über dem Schreibtisch gewünscht.

Flüge suchen schwer gemacht

Findet eigentlich noch jemand außer mir, dass die Flugsuche, beziehungsweise Flugpreise vergleichen, eine absolut fürchterlich disfunktionale Angelegenheit ist? Die laut Fernsehwerbung ach so einfache schnelle Flugsuche ist in Wirklichkeit ein scheiß Alptraum, finde ich. Ich habe sie alle benutzt: fluege, momondo, expedia, swoodoo, opodo, kiwi – kannste in die Tonne treten, alle zusammen in eine. Unzureichend berücksichtigte Suchvorgaben und vieldeutige Preisangaben in den Ergebnissen machen die Sache langwierig und umständlich. Keines dieser Suchportale lieferte mir das, was sie eigentlich versprechen: übersichtliche, schnelle Flugsuche und erst recht nicht den günstigsten Flug!

Der falsche Preis

Korrigiert mich, aber nach meiner Definition ist das günstigste Angebot jenes, das mich am wenigsten Geld kostet. Wie die das definieren, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es mich bei einer Plattform ca. 50 Euro mehr gekostet hätte, den Flug über die Plattform zu buchen, anstatt auf der Airline-Website direkt. Der Grund: Günstiger ist der Flug über die Platform nur, wenn ich die Bezahlung mit deren todesdämlicher Promotion-Kreditkarte vornehme, also eine „Mopodopedia VISA Prepaid deluxe“ oder so. Ja, Prepaid, das ist tatsächlich die Kartenart gewesen. Wer will schon sowas? In diesem Falle wären 90 Euro Rabatt abgezogen worden und nur so wäre der Preis günstig gewesen. Natürlich ist DAS der Preis, der in den Suchergebnissen präsentiert wird, weil diese nichtsnutzige Karte per Default als Zahlungsmittel eingestellt ist. Natürlich hätte ich das Zahlungsmittel in den Suchparametern vorab ändern können, wäre mir das Problem bewusst gewesen, aber: Wie viele blöde Parameter soll ich denn noch ändern?

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Ein Zeitungsartikel über Elterngeld, ein fassungsloser Dad und seine ausführliche Antwort darauf

Am 15. März erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Meinungsartikel zum Thema Elternzeit und Elterngeld mit der Überschrift: Elterngeld ist kein staatlich gesponsertes Urlaubsgeld. Ihre These fasst die Autorin Kerstin Lottritz in der Einleitung zusammen:

„Viele junge Familien nutzen das Geld, um wochenlang zu reisen. Aber Urlaub auf Staatskosten ist unverschämt – und eine vertane Chance obendrein.“

Drei steile Behauptungen in zwei kurzen Sätzen und ein Dad-Blogger, der beim Lesen an dieser Stelle schon erhöhten Puls hatte. Also habe ich weitergelesen, denn auch wenn eine Überschrift erstmal nach hanebüchenem Blödsinn klingt, kann ja der Artikel immernoch gut sein. Eventuell kommen Argumente, an die man selbst nicht dachte, so dass die vermeintlich doofe These plötzlich überraschend logisch wirkt. Leider kam es nicht so. Je länger ich gelesen habe, desto fassungsloser wurde ich darüber, wie eine intelligente Frau, die selbst verheiratete Mutter ist – also genau weiß, wovon sie spricht – dermaßen falsche Behauptungen aufstellen kann.

Falls das jetzt etwas sehr drastisch klingt, sorry dafür. Ich meine es nicht böse, aber ich lass‘ das jetz so. Denn ich meine es so. Ich will gar nicht so tun, als hätte ich die Wahrheit für mich gepachtet. Auch auch meine Sichtweise ist infrage zu stellen. Aber ich habe beschlossen, eine kurze Antwort zu verfassen.

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Rollin‘, rollin‘ – Lifehack am Kinderbettchen

Nachdem kürzlich der wahrscheinlich weltweit erste Bounce-Balken in unserer Wohnung installiert wurde, setzte ich vergangenen Samstag erneut die Heimwerkerkönig-Krone auf: Das Kinderbettchen brauchte mehr Power. Konkret heißt das, es brauchte dringend Räder an seinen Standfüßen, weil es in den beengten Verhältnissen des Kinderzimmers vor und zurückrollen können muss, damit man Mini bequem ablegen (oder überhaupt ablegen) kann und danach das Bettchen samt Baby in seine Ecke zurückschieben, damit sie nicht direkt unterm Fenster steht.

Was ist das für 1 Bett? Ein IKEA Kinderbett, Modell Kåineahnung, aus schönem, unlackierten Holz (ich würde raten, es ist Buche). Wir hatten es Freunden für nen Zehner oder so abgekauft. Die Räder haben den Wert also verdoppelt, meine Arbeitszeit hat ihn ins Unermessliche getrieben. Weiterlesen

Bounce Baby, bounce!

Am vergangenen Wochenende hat Heimwerker-Dad das erste DIY Projekt für seine Mini gestartet. Auslöser dafür war das großartige Weihnachtsgeschenk von Mini’s Onkel:

Jolly Jumper Sielchen

Der Jolly Jumper ist made in Canada – muss Schicksal sein.

Ein Fallschirmspring-Kit! Nein, das ist es natürlich nicht, aber fast genauso gut. Es handelt sich um ein Sielchen, das an einer Stahlfeder baumelt, die wiederum an einer Kette hängt, die an einer Zangenklammerdingsbumshalterung hängt, welche oben am Überstand des Türrahmens eingehängt wird. So kann das Baby in der Luft hängend fröhlich bouncen, während die Eltern Freizeit genießen, so lange bis Püppi des Bouncens überdrüssig ist. (Also nach ca. 15 Minuten.) Das Ganze steht und fällt jedoch mit dem Vorhandensein handelsüblicher Türrahmen. In unserem Fall fiel es also erstmal. Warum: weil unsere komischen Metalltürrahmen nur etwa 2 mm Überstand haben, also fast komplett in der Türöffnung versenkt sind. Die Sache brauchte also „mehr Power“, um meinen Lieblingsheimwerker zu zitieren.
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Was der Wahlsieg eines Donald Trump mit Mini zu tun hat

Vorweg sei gesagt: Das hier wird kein weiteres Lamento über den Sieg von Donald Trump in der heutigen Präsidentschaftswahl in den USA. Es liegt mir fern, in den ohrenbetäubenden Chor der Empörung und der Schwarzmalerei einzustimmen, der heute Morgen alles Andere übertönt. Ebensowenig habe ich vor, hier meine persönliche Interpretation der US-Wahl und deren Be- oder Verurteilung auszuwalzen.

Es geht um Mini, die noch von nichts eine Ahnung, und noch ein ganzes Leben auf dieser Welt vor sich hat. Es geht auch um mich, der sich regelmäßig überlegt, wie er ihr als Vater später einmal die Welt erklären wird und wie er ihr kritisches Denken beibringt und gesunden Menschenverstand und Moral anerzieht.

Lektion 1 für Mini: Lass dich nicht von Stimmungen mitreißen.

Wäre sie bereits alt genug, würde ich ihr heute Morgen folgendes sagen: Mach Facebook und Twitter aus und halte dich ersteinmal aus all den Weltuntergangs-Gesprächen heraus.

Denn: Es ist für den Moment alles gesagt zum Thema Trump versus Clinton. Es ist sogar schon viel mehr als nötig gesagt worden, und das nicht erst seit gestern, sondern seit Langem schon. Die beiden Präsidentschaftskandidaten wurden in der Presse ausführlichst von allen Seiten beleuchtet, seziert, kommentiert und skandalisiert. In den sozialen Medien wurden sie exzessiv kommentiert, gehyped, gehasst und persifliert. Und ebenso das amerikanische Volk, das sich für einen der beiden entscheiden musste. Jeder, der sich für normaldenkend hält, postete und likete voller Entrüstung gegen die vermeintlich „dummen Amis“ und vergaß scheinbar, wie es derzeit in Europa zugeht: Zum Beispiel, dass das englische Volk gegen alle Vernunft für einen EU-Austritt stimmte und manche auch einfach, weil sie nicht genau wussten, worum es geht. Dass in Frankreich Marine LePen, die Vorsitzende der rechtradikalen Front National mit ein bisschen Pech die nächste Präsidentin werden könnte. Auch, dass Polen eine demokratiefeindliche Partei zur Regierung gewählt hat. Dass in Deutschland die AfD, die in ihrem Ton und Duktus exakt in die heuchlerische Anti-Establishment und unser-Land-muss-wieder-uns-gehören Fanfare bläst wie Donald Trump, immer stärker wird. Im gesamten „Westen“ herrscht eine Tendenz zur Irrationalität, die aus Ängsten und Frustration herrührt, genau wie in den USA. Im „Osten“ wird das größte Land der Erde regiert von einem rücksichtlosen Diktator mit beängstigendem Machthunger, dessen Volk unverändert zu großen Teilen in bitterer Armut lebt, ihn aber trotzdem glühend verehrt. Das soll heißen: Es ist nicht so, als ob erst ab heute nur auf der anderen Seite des Atlantik fragwürdige Dinge passieren.
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Hochzeitsreise, dritter Teil – Roadtripping und Waldlaufing

Frauchen und ich standen mit einem Bündel anderer deutscher Touristen auf dem Hof des Wohnmobilvermieters. Wir hatten hier bereits den halben Tag verbracht. Nach langem Warten kam die langwierige Einweisung in die Bedienung des „RV“ (Recreational Vehicle), unterbrochen von überflüssigen Fragen und noch viel überflüssigeren Witzen der unangenehm aufgedrehten Sportsocken-in-Sandalen-Cowboys und ihren Frauen. Wir machten drei Kreuze, als wir nach Stunden endlich die Schlüssel in der Hand hielten und Starterlaubnis hatten. Was hatte ich mich auf diesen Augenblick unserer Hochzeitsreise gefreut. Als großer Fan großer amerikanischer Autos liebe ich das blubbernde Grollen eines überdimensionierten V8-Motors fast so sehr wie die Stimme meiner Frau. (Fast, sagte ich!) Und weil wir in Kanada sind, steht auf unserem Gefährt nicht „Hymer“, sondern „Adventurer“ und es verfügt nicht über vernünftige 4 Zylinder, die sich mit effizienten 2000 ccm abmühen – nein. Beim sanften Druck aufs Gas räuspern sich 8 Pötte aus den Tiefen ihrer 5,4 Liter Hubraum. Ich könnte glatt Pipi in den Augen kriegen, doch wir manövrieren mal lieber schnell vom Hof, bevor noch jemandem was einfällt. Gänsehaut ist aber drin.

Unser Hochzeitsreise-Mobil (Ford E-350)

Unser Hochzeitsreisemobil (Ford E-350) – Dad likes!

Wir rüsteten uns noch schnell mit Lebensmitteln für die ersten paarhundert Kilometer. Nur das mit dem Alkoholvorrat müssen wir nochmal neu angehen. Noch nichtmal ein Feierabendbier findet sich im Supermarkt, sowas verkaufen ausschließlich Liquor Stores. Na erstmal muss es überhaupt Feierabend werden. Also wieder Blubbermotor an und rauf auf den Trans Canada Highway. Der führt tausende Kilometer von der West- bis an die Ostküste und wir nehmen jetzt die Auffahrt in Richtung bestem Roadtrip aller Zeiten. Ohne feste Reiseroute und schon gar nicht mit festem Zeitplan. Wir wissen nur, wir haben 1700 km inklusive, 11 Tage Zeit und wir wollen definitiv den Banff National Park sehen.
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Hochzeitsreise, zweiter Teil – Straßen und Strände in VanCity

Wir sitzen im Bus Richtung Downtown und schauen wie kleine Kinder aus dem Fenster. Alles ist toll. Die Kreuzungen, Ampeln, Schilder und Häuser, die aussehen, wie man es aus amerikanischen Spielfilmen kennt. Vancouver, British Columbia, Kanada, nicht nur erster Urlaubstag, sondern Hochzeitsreise – das muss irgendwie noch sacken.

Zum Glück funktioniert die Zeitverschiebung super für uns und wir haben sehr gut geschlafen. Zudem hatte ich den perfekten Morgen.

Honeymoon BreakfastJames und Marianne, die Betreiber des Suite Dreams B&B sind einfach die perfekten Gastgeber. Erstens haben sie auf der Außenterasse unseres Appartements im 1. Stock ihres typisch kanadischen Einfamilienhauses einen Whirlpool („Hot Tub“) installiert. DER Grund für unsere Buchung dort. Wenn ich aus dem Bett fallen kann, einen Instantkaffee aufgießen und direkt in den Hot Tub sinken und in den blubbernden Fluten meinen Morgenkaffee genießen… oh ja, dann bin ich definitiv im glücklichstmöglichen Stadium meiner Existenz angelangt. Zweitens kochen die beiden das beste Frühstück der Welt. Gefüllte Pancakes, Rührei, Salat, Omelette, Müsli auf Joghurt mit Blaubeeren, O-Saft … alles nicht nur geschmacklich auf Sterneniveau und frisch, sondern auch optisch astrein präsentiert.  Wenn man mich, der ich ein absoluter Morgenzombie bin, um 8:30 Uhr schon so begeistern kann, das heißt was. Ich habe aber auch enorm gut geschlafen in diesem zwei Meter breiten Bett. Das ist gegenüber unserem Einmetervierzigbett zuhause wie ein Straßenkreuzer neben einem VW Polo. Meine Frau war verhalten begeistert davon, denn dieses Superriesenbett „ist soooo groß dass man sich da gar nicht findet. Voll kuschelunfreundlich!“. Ja gut, das ist natürlich ein echter Missstand, aber hab ich erwähnt, dass ich super geschlafen habe?  Genug jetzt vom Aufwachen, wir sind in Vancouver, von Einwohnern und supercoolen Touristen wie uns liebevoll „VanCity“genannt.

VanCity

Mum mutiert in VanCity zum Lokalpatriot

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Hochzeitsreise, erster Teil – lass das mal den Papa machen

Flieger nach Vancouver

Unsere Hochzeitsreise begann mit einer typischen Dad-Aktion. Nach ca. 18 Stunden Reise, davon die letzten neun oder sogar mehr nonstop im Flugzeug, saßen wir im Taxi, das uns zu unserem B&B bringen sollte. Dort wartete der heißersehnte, blubbernde Außen-Whirlpool und ein weiches Bett so groß wie ein Fußballfeld. Nur stand zwischen uns und dem Paradies noch ein Problem: Ich. Ich hab das Buchen übernommen, alle Unterlagen zusammengestellt – und was übersehen. Ich hatte zwar einen Ausdruck dabei, der etwas mit der Buchung zu tun hatte, auf dem aber leider die Adresse nicht stand. Das fiel mir in dem Moment auf, als der Fahrer danach fragte. Aus dem Kopf ließ sich das auch nicht hervorkramen. Irgendwas mit Broadway… hilft nur nicht, in einer Riesenstadt wie Vancouver. Mal eben Googlen geht auch nicht ohne Daten-Roaming.

Der Fahrer war ein älterer, netter, entspannter Typ – zum Glück war es nicht zu erraten, was er wirklich von mir dachte. Er war mittlerweile rechts rangefahren, um bei seiner Zentrale nach Rat zu fragen, denn wie das B&B hieß stand immerhin auf dem Zettel. Leider schien die Zentrale nicht weiter zu kommen mit der Recherche, denn es kam die Rückfrage. „Sicher, dass das in Vancouver ist?“. Mum saß mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und müder Resignation daneben und fragte sich, was manchmal nicht stimmt mit mir. Das musste ich nicht erraten, das sagte mir der Halbsatz „Also manchmal… echt…“ recht deutlich. Weiterlesen

Alles Gute zum 60. Geburtstag, Homer J. Simpson!

Die Leitfigur, die Inspiration, der Seelenverwandte vieler Väter dieser Welt, hat am 12. Mai Geburtstag. Homer Simpson wurde also gestern 60 Jahre alt! Und ich merke es erst heute. Wie Homer-esque! Dad ist seit seiner Jugend ein leidenschaftlicher Anhänger der Lehren des dicken gelben Familienhäuptlings der Simpsons. Homer sagt und tut jene Dinge, die man selbst sich verkneift, weil es blöd oder falsch ist, oder auf die man selbst nie kommen würde. Seine Synapsen schwimmen in genug Bier, um nicht vom Doughnut-Zucker zu verkleben. Dadurch arbeiten sie wirklicheitsnah genug, dass Mann sich mit ihm verbunden fühlt. Gleichzeitig aber ist er so dämlich und naiv, dass man sich trotzdem haushoch überlegen wähnt.

Irgendwie macht er auch Mut. Trotz seiner Defizite hat Homer hat eine hübsche Frau, die ihn im Zaum hält, versteht und weiß, was gut für ihn ist:

Das eingebundene YouTube-Video „Bier, Bier, Bier, Bett, Bett, Bett!“ habe ich aus Datenschutzgründen entfernt #DSGVO

Er hat drei tolle Kinder in die Welt gesetzt, ist selbst ein absolutes Kind geblieben und kommt irgendwie mit seinem Blödsinn immer durch.

Das eingebundene YouTube-Video „Ich muss das für die Arbeit tun!“ habe ich aus Datenschutzgründen entfernt #DSGVO

Außerdem lebt er den Leitspruch „Man darf dumm sein, aber man muss sich zu helfen wissen“ perfekt vor:

Das eingebundene YouTube-Video „Homer tötet eine Fliege beim Essen“ habe ich aus Datenschutzgründen entfernt #DSGVO

Jeder Leser, der über minimal mehr Intellekt verfügt als Homer Simpson, fragt sich vermutlich längst, wie ich auf die 60 Jahre komme. Die Serie „The Simpsons“ lief immerhin erst 1989 an. Echte Seriennerds haben das tatsächliche Alter der Charakterfigur anhand einer kurzen Szene in der 16. Folge der 4. Staffel identifiziert, als Homer’s Führerschein im Closeup gezeigt wird. Da ist deutlich als Geburtsdatum 12. Mai 1956 zu erkennen. (Quelle: mashable.com)

Homer Simpsons Führerschein

Bild: FXX / Quelle: mashable.com

Sein jahrzehntelanger deutscher Synchronsprecher Norbert Gastell erlebt dieses runde Jubiläum leider nicht mehr. Er starb vergangenes Jahr im Alter von 86 Jahren. Die Suche nach einer neuen Synchronstimme läuft meines Wissen noch. Ich bin sehr gespannt, ob Homer danach noch der Alte ist.

Lesson in Lärm

Liebe Mini,

noch kannst du keinen Mucks sagen, aber in zirka acht Wochen wirst du deine Position als unser kleines Inhouse-Kompetenzzentrum für Lärm und Getöse einnehmen. Das ist auch gut so, denn dann bin ich nicht mehr der Lauteste im Haushalt.

Wie ich kürzlich zufällig gelernt habe, ist jedes Jahr am 27. April der International Noise Awareness Day – der Tag gegen Lärm. Also heute! Er scheint jedoch nicht viele Menschen zu interessieren, denn sonst wäre mir der Tag ja schon einmal aufgefallen. Kann aber gut sein, dass sich bald zumindest in unserem Haus einige Leute für Tage gegen Lärm interessieren werden. Aber da müssen die leider durch. Vielleicht bringen wir ihnen ja nächstes Jahr zusammen ein kleines Ständchen. Bestimmt singst du ab deinem ersten Lebenstag schon sauberer als ich, doch in Sachen Musikgeschmack kannst du noch einiges von mir lernen. Deshalb habe ich ein Lied ausgesucht, das wird dann gemeinsam zu den pinken Buchstaben singen können. Oder du schreist einfach. Das funktioniert im Metalbereich immer. Okay, Mini, hör zu:
(bitte noch kein Headbagen da drin, das tut Mum sonst weh.)

Das eingebundene YouTube-Video zu „Come On Feel The Noise“ wurde aus Datenschutzgründen (DSGVO) entfernt

 

PS: Übrigens Mini, lass dir kein Q für ein T vormachen: Diese Version des Songs ist von Quiet Riot, auch wenn da jemand Twisted Sister reingeschrieben hat. Das Original ist übrigens von Slade. Diese Version hier rockt aber mehr.

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