Wer uns auch auf Instagram folgt, der weiß es längst, denn da sorgt Mum für regelmäßig frischen Content. Alle Blog-Leser und Twitter-Follower wissen es spätestens jetzt: In nichtmal mehr drei Monaten wird Mini die große Schwester eines kleinen Bruders sein. Ein Geschwisterchen für sie, das musste einfach sein – obwohl das nicht schon immer eine so klare Sache war. Wir haben es ziemlich lange reifen lassen, bis wir uns sicher waren, dass wir da tatsächlich nochmal durch wollen. So etwa eineinhalb Jahre lang. Wir wissen ja, auf was wir uns einlassen – und wissen es doch nicht so wirklich, bis es soweit sein wird. Aber hey, wir sind dann drei gegen eins, was soll schon passieren.

Mini, die „goße Swesta“ in spe

Mini sorgt jedenfalls regelmäßig dafür, dass wir bei aller Vorfreude nicht vergessen, dass es hart werden wird. Genauso macht sie uns aber auch Hoffnung, dass sich die Pflichten und Anstrengungen nicht einfach addieren, sondern dass sie vielleicht sogar schon hier und da eine kleine Unterstützung sein kann. Und wenn sie nur mal eine Weile bei ihm sitzt und ihm Spielzeuge anreicht. Sie ist bis jetzt nämlich extrem süß, wenn es um ihren neuen kleinen Bruder geht: Das Baby in Mamas Bauch ist jeden Tag ein Thema, der Bauch kriegt Küsschen, es wird „ei“ beim Baby gemacht, und ja, das Baby darf dann auch auf ihrem Kopfkissen schlafen. „Bald bin ich goße Swesta!“ hören wir allenthalben. Man hat den Eindruck, dass der Gedanke, die große Schwester zu sein, sie ein bisschen stolz macht.

Lustige Anekdote zum Babybauch: Eines Tages stelle sie mal wieder fest, das Mama einen Babybauch hat. Sie ergänzte: „Mini* hat ein Milchbauch!“. Haha, wie süß und lustig. Doch es geht weiter. Mum fragte: „Und was hat Papa für einen Bauch?“ Da sagt sie ganz selbstverständlich: „Ein Bierbauch!“ Hahaha – sehr lustig. Dabei stimmmt das noch nichtmal. Und ich möchte dazu anmerken, dass viele der Biere, die Mini da reinfließen sieht, alkoholfreie sind.

*Name von der Redaktion geändert

Vorfreude bei Mum und Dad

Es wird wahnsinnig schön werden und uns teilweise wahnsinnig machen. So viel ist sicher, ebenso, wie dass wir es kaum noch erwarten können. Zwischen Weihnachten und Neujahr wird es soweit sein, dann verändert sich mal wieder alles bei uns.

Vorher ändern sich ersteinmal meine Arbeitszeiten, denn ich werde ab November mit dem Teilzeit-in-Elternzeit-Modell meine Wochenarbeitszeit um zehn Stunden reduzieren, um in den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten Mum die Nachmittage mit Mini abzunehmen. Das wird höchste Zeit, denn bei dieser Schwangerschaft sind alle Beschwerlichkeiten etwas früher dran, als bei der ersten, so dass viel Action nicht mehr gut ist. Ich werde Mini dann also nach der Kita bespaßen, mit ihr zum Turnen gehen und auf den Spielplatz. Alleine darauf freue ich mich bereits.

Dann muss mir nur noch ein anständiges Blog-Pseudonym für Mini #2 einfallen, und es kann endgültig losgehen.