Schlagwort: Vorfreude

Projekt zweites Kind – alles auf Anfang

Wer uns auch auf Instagram folgt, der weiß es längst, denn da sorgt Mum für regelmäßig frischen Content. Alle Blog-Leser und Twitter-Follower wissen es spätestens jetzt: In nichtmal mehr drei Monaten wird Mini die große Schwester eines kleinen Bruders sein. Ein Geschwisterchen für sie, das musste einfach sein – obwohl das nicht schon immer eine so klare Sache war. Wir haben es ziemlich lange reifen lassen, bis wir uns sicher waren, dass wir da tatsächlich nochmal durch wollen. So etwa eineinhalb Jahre lang. Wir wissen ja, auf was wir uns einlassen – und wissen es doch nicht so wirklich, bis es soweit sein wird. Aber hey, wir sind dann drei gegen eins, was soll schon passieren.

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Die Vaterdämmerung – Mini wird geboren

Ein Morgenmensch war ich noch nie. Auch nicht am Morgen der Geburt meiner Tochter. Während ich früher mit einer Regelmäßigkeit verpennt habe, nach der man die Uhr stellen konnte, habe ich heutzutage zumindest noch eine monstermäßige Aversion gegen frühe Uhrzeiten. Je früher die Uhrzeit desto größer das Monster, und früh ist alles vor halb neun. Wenn wir uns in die Region um 5:30 Uhr bewegen, da ist es ganz egal, ob ich einen Flug erreichen muss, oder ob ich Vater werde… es ist nicht. Meine. Zeit. Um genau jene Uhrzeit klingelte aber unser Wecker an diesem lebensverändernden Donnerstagmorgen, denn wir sollten um spätestens viertel vor sieben im Krankenhaus einchecken, damit die Vorbereitung des Kaiserschnitts beginnen kann.

Dass sich unser Zeitplan aufgrund eines Notkaiserschnitts etwa zwei Stunden nach hinten verschob, war mir auf irgendeiner Ebene schon vorher klar. Mieses Schlafkarma nennt man das wohl. Anstatt schön im heimischen Bett herumzulungern taten wir selbiges in der Cafeteria, am CTG, am Tropf. Meine arme Frau durfte ja weder essen noch trinken vor der OP und wurde intravenös versorgt, um die Wartezeit bis zur Geburt zu überstehen. Und wie arm ich erst dran war. Ich werde heute Vater! Endlich sollte sich die Spannung in Wohlgefallen und Schlaflosigkeit auflösen! Das elende Hoffen auf ein gesundes Kind und eine komplikationslose Geburt sollte am 16. Juni um 9:30 Uhr endlich aufhören und in die Gewissheit umschlagen, dass wir ein kerngesundes, speckbeiniges Babytöchterchen haben! Jede weitere Stunde ist ätzend. Allerdings ist das nichts gegen jene Minuten, die man schließlich alleine darauf wartet abgeholt zu werden, nachdem die Frau bereits in Richtung OP geschippert wurde.
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Es wird ein Kaiserschnitt

Was löst diese Aussage bei dir aus? Ein Kopfnicken und die Neugier darauf, wann es soweit ist? Oder ein Kopf-schieflegen und die Frage nach dem Warum?

Heute hatten wir den Vorbereitungstermin im Krankenhaus für den geplanten Kaiserschnitt am 16. Juni. Gestern in einer Woche also. Mann, bin ich aufgeregt! Aber um den Termin geht es hier gar nicht, der war langwierig und langweilig wie die Sau. Dass unsere Mini per Kaiserschnitt auf die Welt kommen wird, steht schon seit der Geburtsanmeldung im Krankenhaus Anfang Mai fest. Eine Verkrümmung von Mum’s Steißbein nach innen ist der Grund. Diese wurde bei ihr schon vor vielen Jahren durch einen Orthopäden festgestellt und seither wusste sie schon, dass das höchstwahrscheinlich im Falle einer Schwangerschaft Kaiserschnitt bedeuten würde. Das Steißbein verengt nämlich den Geburtskanal und auch die Ärzte in der Geburtsklinik prognostizierten, dass somit nicht genug Platz für das Köpfchen auf dem Weg nach draußen sein könnte. „Könnte“ bedeutet, dass es eventuell doch ginge. Das würde sich allerdings erst zeigen, wenn die Geburt bereits im Gange ist. Zwar in einem frühen Stadium der Geburt. Doch auch wenn alles danach aussähe, als fluscht die Sache, müsste man trotzdem damit rechnen, dass das Kind plötzlich doch feststeckt oder sich und die Mutter verletzt bei der Passage durch den Engpass. Dann würde es auf einen Not-Kaiserschnitt hinauslaufen, was absoluut kein guter Start für Kind und Eltern ist. Es hieß auch, es könnte passieren, dass etwas vom Steißknochen abbricht, doch das sei nicht schlimm, das wäre nach vier bis sechs Wochen wieder verheilt. Achso. Ja dann is ja gut. NICHT! Meine Frau und ich waren uns einig, dass die Argumente für eine natürliche Geburt hiermit eindeutig geschlagen waren. Das ist es einfach nicht wert. Mutter und Kind zu gefährden, um dem Kind die Vorzüge einer natürlichen Geburt nicht zu nehmen pervertiert die gute Absicht. Weiterlesen

Läuft runder.

38. Woche / Größe: ca. 50 cm / Gewicht: ca. 3050 g / Verfassung: blendend

Babybauch in der 38. Woche

Woche um Woche wächst die Vorfreude.
Und der Bauch.
Mum ist kurz davor, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen.
Ich würd’s nicht durchstehen.
Ich hätte längst gesagt „Schluss, holt’s raus, wir machen es manuell fertig“.
Ich bewundere sie.

Rückblick zur 31. Woche.

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